Moove | Typ-2-Stecker-Entwickler über die Zukunft des Ladens

Volker Lazzaro von Mennekes spricht mit Luca über NACS, CCS und bidirektionales Laden.

In dieser Episode von Moove – der New Mobility Podcast spricht Luca mit Volker Lazzaro, Geschäftsführer bei Mennekes und Mitentwickler des Typ-2-Steckers. Lazzaro erzählt, wie es zum Typ-2-Standard kam, warum er selbst inzwischen lieber elektrisch fährt und wie er die Zukunft des Ladens sieht – von AC vs. DC, über den internationalen Steckerwettbewerb bis hin zu bidirektionalem Laden. Außerdem geht es um Sicherheit, Open Source, Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz und die Frage, warum das Elektroauto in Deutschland ein Imageproblem hat.

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In dieser Folge von Moove – der New Mobility Podcast sprechen wir erneut mit Volker Lazzaro, Geschäftsführer bei Mennekes und maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung des Typ-2-Steckers, dem Standard in Europa.

Wir gehen der Frage nach, wie die Zukunft des Ladens aussieht:

Warum sich Volker Lazzaro vom Petrolhead zum Elektroauto-Fan gewandelt hat.

Ob das Laden zu Hause bald durch DC-Wallboxen abgelöst wird.

Warum es so viele verschiedene Steckerstandards gibt – und wer sich am Ende durchsetzen wird.

Wie bidirektionales Laden (Vehicle-to-Grid) unser Stromnetz revolutionieren könnte.

Welche Rolle Arbeitgeber beim Ausbau der Ladeinfrastruktur spielen.

Und warum das Image von E-Autos das größte Hindernis ist.

Ein spannendes Gespräch über Technik, Standards, Politik – und warum Elektromobilität besser ist, als ihr Ruf.


Kommentare

by Bidi-Skeptiker on
Spannende Argumentation pro bidi-Laden: großer Akku im Fahrzeug und möglichst ein wenig bewegtes Zweitfahrzeug. Das schließt sich für mich eher aus. Wenn ich sicher gehen möchte, dass der Akku für das Haus möglichst oft zur Verfügung steht, dann stelle ich den in den Keller! Die sind in letzter Zeit recht günstig geworden und sind für die hohe Zyklenzahl ausgelegt.
by Hansruedi Würsch Botschafter V2X-AC, 100% Bidi Onboard Charger on
Hallo Volker & Moove, Bidi AC Onboard ist immer 100% skaliert, zum Preis von ca. unidirektionaler V1G Ladung. Onboard EVs können auch grössere Leistung an ext. Bidi DC. Entscheidet der OEM Bidi DC Offboard auszulagern, bleibt die Skalierung beim zögernden Kunden hängen, d.h. der Preis für 11kW hängt bei ca 5k. Der Kunde kann V2H rückspeisen, V2G kann nur der DSO rückspeisen, innerhalb der vertraglichen Parameter. Für den DSO ist die stationäre Wallbox immer Schnittstelle, sie überträgt die Gridcodes / RfG, somit sieht der DSO keinen Unterschied von AC & DC. Info@smart-bi-charge.ch Meine Beiden Kommentare: https://www.electrive.net/2025/07/08/vom-stecker-chaos-zur-integrierten-mobilitaets-und-energiewelt/

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