Moove | SDV-Level, APIs und KI-Agenten: So wird das Auto wirklich upgrade-fähig

Heute mal Studio-Flair auf Reisen: Wir sitzen auf dem Auto Motor und Sport Kongress – und haben uns einen Gast geschnappt, bei dem es beim letzten Mal schon ordentlich geknistert hat. Maria Anhalt, CEO von Elektrobit, ist zurück im Moove-Podcast und bringt eine volle Ladung Zukunftsthemen mit.

Was hat sich seit ihrem letzten Besuch verändert? Warum klopfen plötzlich Sony, Foxconn und andere Tech-Riesen bei Automotive-Software-Spezialisten an? Und was verstehen wir eigentlich wirklich unter „Software im Auto“? Maria räumt auf mit Missverständnissen und erklärt Elektrobits SDV-Level-Modell: von „Software Enabled“ bis zur Innovationsplattform. Spoiler: Viele Hersteller hängen irgendwo zwischen Update-fähig und Upgrade-tauglich fest – und genau da wird’s teuer.

Wir reden über den nötigen Plattform-Sprung, Hardware/Software-Entkopplung, API-Economy und die Frage nach einem gemeinsamen Automotive-Betriebssystem. Danach wird’s Open-Source-konkret: Eclipse S-CORE, Linux, Android Automotive – Chancen, Chaos und warum Standardisierung trotzdem alternativlos ist.

Zum Schluss geht der Blick nach China und in die KI-Kristallkugel: SDV-Prognosen bis 2030, Innovations-Speed und wie GenAI- und Agenten-Workflows die Softwareentwicklung im Auto neu takten können – bis hin zu offenen KI-Interfaces im Cockpit.

Viel Spaß beim Hören (oder Sehen) – und schreibt uns eure Fragen wie immer!

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Software ist längst nicht mehr Beiwerk – sie entscheidet, wie sich ein Auto anfühlt, was es kann und wie lange es mitwächst. In dieser Live-Folge vom Auto Motor und Sport Kongress ist Maria Anhalt, CEO von Elektrobit, wieder zu Gast. Gemeinsam mit Luca und Gerd sortiert sie das Buzzword-Chaos rund ums „Software-Defined Vehicle“ und erklärt, warum Feature-Nachrüsten allein nicht reicht.

Wir sprechen über Elektrobits SDV-Level-Modell, über Plattformen statt Flickenteppich-Upgrades, über die Rolle von APIs und die harte Wahrheit: Ohne Standardisierung wird Software im Auto unbezahlbar. Dazu ein Deep Dive in Open-Source-Ansätze wie Eclipse S-CORE, Linux und Android Automotive – inklusive der Frage, wie viele Standards der Markt wirklich verträgt.

Und natürlich geht’s um Tempo: China als SDV-Hotspot, europäische Bremswege und was eine S&P-Prognose bis 2030 für uns bedeutet. Zum Schluss schauen wir nach vorn: KI, GenAI und Agenten-Workflows als Hebel für schnellere, robustere Software-Entwicklung – bis hin zu offenen KI-Interfaces im Cockpit.


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