"Softwaretechnisch ist Tesla immer noch Marktführer"

Peter Hochholdinger hat das Autobauen bei Audi von der Pike auf gelernt, bevor er als Produktionsvorstand zu Tesla nach Fremont wechselte und später die Fertigung bei Lucid aufbaute. Heute bringt der Werkstoffwissenschaftler seine Erfahrung als Berater und Investor in die deutsche Startup-Szene ein, unter anderem beim Münchener Motoren-Spezialisten Deep Drive.

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Peter Hochholdinger, DeepDrive im New Mobility Podcast von auto motor und sport

Im Podcast spricht er über verwindungsfreudige Model Y und die Herausforderung der vollvariablen Flügeltüren, die „Produktionshölle“ des Model 3 durch zu viel Automatisierung, und die eingebauten Irrtümer Elon Musks im System Tesla. Der Produktionsexperte erklärt, inwieweit das Weltraumunternehmen Space X bei der Entwicklung des Giga-Casting für die Tesla-Karossen geholfen hat, warum er glaubt, dass es das Tesla Cyber Cab seiner Einschätzung nach in einer Version mit Lenkrad geben wird und dass die inzwischen feststellbare Innovationsträgheit von Tesla auch der Konzentration auf das nächste Mega-Projekt Musks geschuldet ist. Selbst wenn statt der versprochenen Million humanoider Roboter nur 100.000 entstehen würden, wären die Auswirkungen gigantisch, glaubt Hochholdinger. Er ordnet ein, was der Software-Vorsprung der USA bedeutet, lobt die Start-Up-Szene in Deutschland und benennt die Herausforderungen des Standorts aus seiner Sicht. Außerdem erklärt er, warum Lucid im Gegensatz zum Tesla seiner Zeit wirklich ein Start-up war und dass ein Automobilwerk in Saudi Arabien funktionieren kann, aber es aus genau einem Grund scheitern könnte.


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