Mercedes im Fadenkreuz der US-Politiker

Gregor Williams, Rhodium Group im New Mobility Podcast von auto motor und sport

Mercedes-Benz gerät in den USA wegen seiner chinesischen Anteilseigner unter Druck. Ein neuer Gesetzentwurf sieht ein Verkaufsverbot für Autohersteller vor, an denen Investoren aus sogenannten „Foreign Adversary“-Staaten beteiligt sind. BAIC und der Geely-Gründer Li Shufu halten zusammen fast ein Fünftel an Mercedes - für einige US-Senatoren ist das offenbar zu viel.

Audio herunterladen: MP3

Ein neuer US-Gesetzentwurf könnte ausgerechnet Mercedes-Benz vom amerikanischen Automarkt ausschließen. Der Grund wären nicht die Fahrzeuge selbst, sondern die chinesischen Anteilseigner BAIC und Li Shufu. Doch kann Mercedes deren Beteiligungen überhaupt reduzieren – und wäre ein milliardenschwerer „Freikauf“ realistisch?

Darüber sprechen Luca Leicht und Gerd Stegmaier mit Gregor Williams, Associate Director bei der Rhodium Group. Williams analysiert die Folgen der wachsenden wirtschaftlichen und technologischen Trennung zwischen China und den USA.

Dabei geht es um weit mehr als Mercedes: Volkswagen entwickelt mit Rivian für den Westen und mit chinesischen Partnern für China und andere Weltmärkte. Ist die Idee eines weltweit einheitlichen Autos damit endgültig gescheitert? Muss VW künftig in getrennten Technologie-, Software- und Unternehmenswelten operieren?

Williams erklärt außerdem, warum BMW, Mercedes und VW ihre früheren Gewinne in China vermutlich nicht zurückholen werden, weshalb Chinas Autoexporte Europa immer stärker unter Druck setzen und warum die europäische Autoindustrie schon bald erheblich kleiner sein könnte.

Weitere Themen der Folge:

– Wie Mercedes auf die drohenden US-Regeln reagieren kann

– Warum ein Rückzug aus den USA keine realistische Alternative ist

– Weshalb das Weltauto an geopolitischen Grenzen scheitert

– Wie VW von „China for China“ zu „China for the World“ wechselt

– Warum chinesische Technologie für europäische Hersteller zugleich Lösung und Risiko ist

– Weshalb Indien China nicht kurzfristig ersetzen kann

– Warum die goldenen Gewinnjahre der Autoindustrie vorbei sein könnten

– Was der europäische Industrial Accelerator Act bewirken soll

– Warum Europa Zölle und lokale Wertschöpfungsvorgaben benötigen könnte

– Welche drei Entscheidungen Europas Autoindustrie jetzt treffen müsste

Gregor Williams ist Associate Director bei der Rhodium Group und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Chinas Industriepolitik, dem Automobilsektor sowie den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China, Europa und Nordamerika.

Links zur Folge:

Alle Podcasts von auto motor und sport:

Alle Episoden des Moove-Podcasts

Der Moove-Podcast auf Youtube

Der Moove-Podcast bei Apple Podcasts

Der Moove-Podcast bei Spotify

Alle Episoden von Formel Schmidt

Formel Schmidt bei Youtube

Formel Schmidt bei Apple Podcast

Formel Schmidt bei Spotify

Alle Episoden von Kiesplatzkönige

Kiesplatzkönige bei Apple Podcast

Kiesplatzkönige bei Spotify

Alle Episoden von auto motor und sport Erklärt

Ams erklärt bei Apple Podcast

Ams erklärt bei Spotify

Alle Episoden von Motor Klassik trifft

Alle Episoden von Echte Autoliebe


Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.